• 1 Allgemeiner Geltungsbereich

1 Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für den gesamten Geschäftsverkehr mit den Kunden (im Folgenden Auftraggeber) von lektorat-litterae.de (verantwortlich: Amelie Hagedorn & Natalie Schwarz), im Folgenden Auftragnehmer genannt. Mit der Auftragserteilung bestätigt der/die Kunde/Kundin, nachfolgend Auftraggeber/in genannt, dass er die vorstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Kenntnis genommen hat und akzeptiert. Entgegenstehende Geschäftsbedingungen des/der Auftraggebers/Auftraggeberin werden nicht anerkannt, auch wenn diesen nicht ausdrücklich widersprochen wird.

 

  • 2 Zustandekommen des Vertrags

1 Es gelten, soweit nichts anderes vereinbart wurde, die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung gültigen Preise, wie sie auf den Internetseiten von lektorat-litterae.de zum Zeitpunkt einer Auftragsanfrage zu sehen sind. Bei Seitenpreisen handelt es sich um in gängigen Schriftarten beschriebenen DIN A4 Seiten mit einer Schriftgröße von etwa 11-12 Pt. und einem 1,5-fachen Zeilenabstand (ggfs. inkl. Fußnoten).

2 Der/die Auftraggeber/in erhält vor Auftragsausführung ein bindendes Angebot. Das Angebot muss formlos, aber schriftlich akzeptiert werden und verdeutlichen, falls Sie den sofortigen Beginn der Dienstleistung wünschen (siehe Widerrufsbelehrung).

 

  • 3 Widerrufsbelehrung | Rücktritt vom Vertrag

1 Der Auftraggeber hat das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angaben von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.

2 Um den Widerrufsrecht auszuüben, muss eine der Auftragnehmerinnen schriftlich mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, kontaktiert werden: lektorat-litterae.de, Meißnerstraße 9, 34134 Kassel, Telefon: 017623475132, E-Mail: info@lektorat-litterae.de. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

3 Folgen des Widerrufs: Wurde die Dienstleistung während der Widerrufsfrist begonnen, verpflichten sich der Auftraggeber, einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt des Widerrufs bereits erbrachten Dienstleistungen entspricht.

4 Tritt der Auftraggeber nach Ablauf der Widerrufsfrist aus nicht von der Auftragnehmerin zu verantwortenden Gründen vor der Lieferung der vereinbarten Leistung vom Auftrag zurück, so entsteht ihm/ihr eine Zahlungsverpflichtung gegenüber der Auftragnehmerin je nach Grad der jeweiligen Fertigstellung der Arbeit, mindestens jedoch in Höhe von 50 Prozent des Auftragswerts.

 

  • 4 Leistungs- & Lieferumfang

1 Ziel des Korrektorats ist die höchstmögliche Reduzierung aller bestehenden Fehler im Ausgangstext. Das bedeutet, dass der Auftragstext auf korrekte Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und Silbentrennung überprüft wird und diese Korrekturen so gekennzeichnet werden, dass sie für den Auftraggeber nachvollziehbar sind. Der Auftraggeber erkennt an, dass eine besonders hohe Menge an Fehlern im Ausgangstext oder durch den Auftraggeber/ verursachter Zeitdruck das Erreichen höchstmöglicher Fehlerfreiheit beeinträchtigen kann. Eine Garantie für absolute Fehlerfreiheit ist ausgeschlossen.

2 Stilistische und inhaltliche Überarbeitungen (Lektorat) hängen stark vom Sprachgefühl der Lektorin ab, verstehen sich lediglich als Verbesserungsvorschläge und bedürfen der Prüfung durch den Auftraggeber. Eine Haftung für stilistische Korrekturen und für das Lektorat wird daher ausgeschlossen. Lektorate beinhalten die Dienstleistungen des Korrektorats.

3 Die Korrekturen werden direkt in einem vom Auftraggeber zugesandten Word-Dokument mittels der Überprüfen-Funktion vorgenommen. Auf Wunsch wird die korrigierte/lektorierte Datei in InDesign übertragen und als PDF-Dokument zurückgesendet.

4 Bei Abschlussarbeiten kann auf Wunsch eine Prüfung der vorgegebenen formalen Richtlinien erfolgen. Zu diesem Zwecke sendet der Auftraggeber die Vorgaben der entsprechenden Institution an die Auftragnehmerinnen.

5 Während der Auftragszeit (insb. bei längeren Texten) stehen die Auftragnehmerinnen und der Auftraggeber in Kontakt, um ggf. Rücksprachen zu halten.

 

  • 5 Lieferfristen | Zahlungsvereinbarungen

1 Die Auftragnehmer sind äußerst bemüht, Terminzusagen pünktlich und zuverlässig einzuhalten. Für Verzögerungen durch höhere Gewalt übernehmen die Auftragnehmer keine Haftung. Bei durch die Auftragnehmer zu vertretendem Leistungsverzug ist der Auftraggeber nach Setzung einer angemessenen Nachfrist zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.

2 Der Rückversand der bearbeiteten Texte erfolgt nach Vereinbarung. Die Auftragnehmerinnen übernehmen keine Haftung für eine erfolgreiche Übersendung der versandten korrigierten Texte. Alle Verpflichtungen sind nach Versand der bearbeiteten Texte erfüllt. Der Versand auf elektronischem Weg (z.B. per E-Mail) oder auf eine andere Art der Fernübermittlung erfolgt auf alleinige Gefahr des Kunden.

3 Rechnungen sind grundsätzlich innerhalb von 10 Arbeitstagen nach Erhalt ohne Abzug fällig. Evtl. anfallende Bankgebühren sind vollständig von dem Auftraggeber zu tragen. Bei Zahlungsverzug behalten sich die Auftragnehmerinnen angemessene Gebühren als Aufwandsentschädigung vor. Darüber hinaus behalten sich die Auftragnehmerinnen rechtliche Schritte vor.

4 Alle Leistungen verbleiben bis zum vollständigen Zahlungsausgleich Eigentum der Auftragnehmer. Im Anschluss gehen die vollständigen Nutzungsrechte auf den Auftraggeber über.

5 Gemäß § 19 UStG enthält der Rechnungsbetrag keine Umsatzsteuer.

6 Bei einem Auftragswert von mehr als 150 € werden 50% des fälligen Betrages mit dem Zeitpunkt der Auftragannahme in Rechnung gestellt. Mit Abschluss des Auftrags wird der Restbetrag fällig.

7 Für Aufträge mir weniger als vier Werktagen Bearbeitungszeit (last-minute-Tarif) behalten sich die Auftragnehmerinnen vor, einen Aufschlag von 20 € zu berechnen.

 

  • 6 Abnahme | Mängelansprüche

1 Für Fehler haften die Auftragnehmer bei nachweislichem Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, maximal jedoch in Höhe des jeweiligen Auftragswerts. Beanstandungen sind von dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von sieben Kalendertagen nach Lieferung unter Angabe des Wortlauts der beanstandeten Textstellen und mit detaillierter Begründung geltend zu machen. Erfolgt diese Geltendmachung nicht oder zu spät, gilt die Leistung als akzeptiert. Bei berechtigten Reklamationen ist der Auftragnehmerin eine angemessene Frist zur Nachbesserung einzuräumen. Nur wenn diese Nachbesserung nicht erbracht werden kann, besteht Anspruch auf angemessene Minderung des vereinbarten Honorars.

2 Wird die Leistung der Auftragnehmer durch den/die Auftraggeberin nicht gemäß  § 6.1 beanstandet, geht die Verantwortlichkeit für die Richtigkeit der Arbeit mit deren Annahme, spätestens jedoch nach Ablauf der Beanstandungsfrist, auf den/die Auftraggeber/in über. Für durch den/die Auftraggeber/in nachträglich veränderte Texte lehnt die Auftragnehmerin auch innerhalb der Beanstandungsfrist jede Verantwortung ab.

 

  • 7 Haftungsausschlüsse/-hinweise

1 Für die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte von durch die Auftragnehmerin bearbeiteten Texte ist der Auftraggeber verantwortlich. Die Auftragnehmerinnnen behalten sich die Ablehnung von Aufträgen aufgrund ethisch oder politisch nicht zu vertretender Inhalte vor.

2 Alle Texte werden vertraulich behandelt. Die Auftragnehmer verpflichten sich, Stillschweigen über alle Tatsachen zu bewahren, die ihm im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden. Die elektronische Übermittlung von Texten und Daten sowie gegebenenfalls weitere Kommunikation in elektronischer Form zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer erfolgt jedoch unter Ausschluss von Haftungsverpflichtungen, da nicht auszuschließen ist, dass sich Unbefugte auf elektronischem Wege Zugriff auf übermittelte Texte und Daten verschaffen.

3 Persönliche Daten (Namen, Adressen usw.) werden von der Auftragnehmerin nur zum internen Gebrauch gespeichert und nie an Dritte weitergegeben. Die Auftragnehmerin haftet jedoch nicht für Daten des Auftraggebers, die sich Dritte durch widerrechtliche Handlungen angeeignet haben.

 

  • 8 Schlussbestimmungen

Das Geschäftsverhältnis zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist Kassel.

2 Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen den Auftragnehmern und Auftraggeber/innen. Die rechtliche Unzulässigkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen beeinträchtigt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht.